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Fibremood Joanne oder „Das Alltagskleid“

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Normalerweise hebe ich alle ausgedruckten oder abgepausten Schnitte erst mal auf, mehr oder weniger ordentlich in Klarsichthüllen archiviert. Den Schnitt von diesem Kleid allerdings habe ich voller Genuß in der Mülltonne versenkt, als das Ende der Näharbeiten erkennbar war. Was war passiert?

Die Aktion des Schnittversenkens in der Mülltonne (ja, es war die Papiermülltonne, soweit hat der Verstand dann doch noch funktioniert) war nur das Ende eines langen Wechselbades der Gefühle, in die mich dieser Schnitt geführt hatte.

Der Schnitte Joanne erschien letztes Jahr in der Fibremood. Ich hatte mir die Zeitschrift extra wegen dieses Modelles gekauft- so schön erschien mir das Kleid, von einem jungen schlanken Modell in einer bewegten Pose auf dem Titelbild der Zeitschrift präsentiert.

Quelle: Fibremood No 5

Die Elemente des Kleides gefielen mir gut: eine leichte A-Form des Rockes, ein breites Taillenband, das duch ein Bindeband am Rücken auf Form gebracht wurde und leicht überlappende Oberteile, die sowas wie einen V-Ausschnitt formten.

Beim näheren Betrachten des Schnittes kamen mir dann Bedenken: würde der Ausschnitt nicht zuviel von der Brust freigeben? Auf den Bildern im Heft war das nicht so ganz erkennbar, aber zu ahnen. So wanderte das Heft erst mal auf einen der vielen Stapel und die Nähpläne für Joanne in den Hintergrund.

Dieses Jahr fiel mir der Schnitt wieder ins Auge, und wieder war der erste Eindruck eine absolute Begeisterung für die Silhouette dieses Kleides. Sollte es mir nicht doch gelingen, eine schöne Version des Schnittes zu nähen?

Eigentlich mag ich diese Phase des Nähens ja gerne. Man hat eine Idee für einen Schnitt, überlegt sich, was man gerne tragen würde, vielleicht gibt es ja auch tatsächlich eine Lücke im Kleiderschrank (wobei der letzte Punkt bei mir nicht mehr so oft zutrifft, das gebe ich zu, der Schrank ist üppig gefüllt, leider auch überwiegend mit selbst genähten und gern getragenen Sachen!)

In dieser Phase der Planung und Schnittfindung schaue ich immer ins Internet. Wer hat den Schnitt schon genäht, welche Blogbeiträge gibt es, wie sehen die genähten Beispiele aus, gibt es Probleme mit dem Schnitt? Die Suche nach Blogbeiträgen führt mittlerweile ja leider immer wieder ins Leere, denn viele Nähbloggerinnen haben sich auf Instagram zurückgezogen und beschränken sich da auf das Präsentieren von mehr oder weniger aussagekräftigen Bildern.

Bei den Indieschnitten aus dem englischsprachigen Raum hat man da noch mehr Glück, insbesondere die englischen Nähbloggerinnen bloggen unverdrossen weiter, ist mein Eindruck. Bei den Fibremood-Schnitten findet man, wenn überhaupt, nur Blogbeiträge auf niederländisch oder flämisch. Das sind Sprachen, die ich nicht so fließend beherrsche, auch wenn ich manches dann ahnen kann. Deutsche Blogbeiträge über Joanne- Fehlanzeige!

Und ich wollte eigentlich auch nicht über dieses Kleid bloggen und mich auf meinen kurzen Instagram-Post zurückziehen, den ich im Rahmen des Memademay gemacht hatte. Aber ich dachte dann immer wieder, das ist doch eigentlich schade, ich habe mir jetzt soviel Gedanken über das Kleid gemacht, vielleicht kann ich damit einer anderen Näherin weiterhelfen. So entstand der Plan zu diesem Blogpost!

Also, der Schnitt ist eigentlich wunderschön, er hat aber ein Problem, oder eigentlich einen Fehler, wie ich finde.

Joanne hat ein Taillenband, das in einer Spitze zwischen den Brüsten ausläuft. Auf dem Taillenband sind die Knöpfe befestigt. Das Oberteil darüber hat nur eine einfache Stofflage, der Rand ist mit Schrägband versäubert.

Quelle: Fibremood

Die Oberkante des Taillenbandes soll, vermute ich mal einfach, unter der Brust verlaufen. Der oberste Knopf liegt üblicherweise auf der Brustlinie. Zwischen diesen beiden Linien liegt im Schnitt eine Entfernung von ca 3,5 cm, damit komme ich auf einen Brustdurchmesser von 7cm. Das entspricht der Brust einer gerade pubertierenden Elfjährigen…hmm, so kann es ja nicht gemeint sein bei einem Modell für eine erwachsene Frau. Erschwerend kommt hinzu, daß zumindest ich das oberste Knopfloch nicht so weit oben in der Spitze des Taillenbandes platzieren konnte, denn da sind Nahtzugaben im Weg und eben die Stoffkanten der Spitze- da streikt meine Knopflochautomatik. Gut, vielleicht hätte ich manuell das Knopfloch noch etwas höher nähen können, aber ein Knopfloch an einer derart exponierten Stelle soll ja auch perfekt aussehen, und das kann doch nur die Knopflochautomatik.

Ich denke, das ein gewisses Aufklappen der Oberteil vermutlich gewünscht war von der Designerin des Schnittes, so wirkt es jedenfalls im Heft. Ob das aber so tragbar ist, ist sicher eine ander Frage. Die meisten Näherinnen des Schnittes sahen es offensichtlich anders, denn so merkt man auf vielen Beispielen der Instagram-Joannes das Bemühen, diesen klaffenden Brustausschnitt zu bedecken, durch zusätzliche Knöpfe oder Haken.

Ich hatte mir das ganze im Vorfelde des Nähens auch schon überlegt, kam aber zu keiner entscheidenden Lösung. Ich hatte mich dann entschieden, das Kleid einfach mal zu nähen und dann zu sehen, wie es sich trägt.

Vor dem Nähen kommt das Zuschneiden, und noch davor das Kopieren oder Ausdrucken des Schnittes. Ich hatte ja das entsprechend Fibremood Heft, aber die Tätigkeit des Schnittkopierens scheue ich wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser. Mir geht es dabei nicht nur um die Zeit, die in meinen Augen verloren geht, sondern auch um die vielen Fehler und Ungenauigkeiten, die zumindest ich dabei mache. Und da die Fibre Mood auch pdf Dateien ihrer Schnitte anbietet, investiere ich da gerne etwas Geld für meine Bequemlichkeit. So dachte ich zumindest, bis dann mein ausgedruckter Schnitt vom Plot-Service zurückkam- der war überlappend gedruckt, musste also teilweise nochmal abgepaust werden.

Vielleicht hatte ich bei der Auswahl der Datei auch etwas verkehrt gemacht, ich lasse mich da gerne belehren oder schaue beim nächsten Mal noch genauer hin. Im Fall von Joanne war das aber die nächste Enttäuschung, die sich im Nähprozess ereignete.

Und so ging es weiter…ich hatte bald das Gefühl, daß die Passform des Oberteiles nicht so super werden würde, andererseits ist das auch ein simpler, weiter Schnitt mit lediglich Taillenabnähern im Rückenteil, vielleicht kommt es da auf eine exakte Paßform nicht so drauf an. Ich hatte das Oberteil um ca 1,5 cm verlängert, damit das Taillenband unter der Brust abschliesst, sonst aber keine Änderungen vorgenommen.Beim Nähen habe ich viele Fehler gemacht, Teile verkehrt zusammengenäht, wieder getrennt um sie dann nochmal verkehrt zusammen zu nähen. Der Halsausschnitt wird mit Schrägband versäubert, eine Technik, die auch nicht zu meinen Lieblingsnähtechniken gehört. Irgenwann war mir dann auch alles egal, ich wollte das Kleid fertig stellen, mir den Mißerfolg des Schnittes eingestehen und dann zum nächsten, hoffentlich erfolgreicheren Projekt übergehen. Also, schnell noch den Rock gesäumt, natürlich mit der Maschine, gebügelt und erstmal weggehängt. An diesem Punkt folgte dann die Aktion der Schnittvernichtung in der Papiermülltonne, ich war mir sicher, daß ich diesen Schnitt niemals wieder nähen würde.

Am nächsten Tag habe ich das Kleid nochmal angezogen. Einige Knöpfe hatte ich angenäht, und stellte fest, daß es eigentlich doch nicht so schlimm aussah. Aber das Oberteil klaffte weit auseinander, da fehlte eindeutig ein Knopf. Ich habe dann einfach ein weiteres Knopfloch ins Oberteil genäht- in ein Teil mit einfacher Stofflage, unverstärkt, mein Nähgewissen hat da schon sehr aufbegehrt. Aber dann sah das ganze gleich besser aus, und irgendwie hatte das Kleid schon eine schöne Silhouette. Gut, das Oberteil saß nicht so richtig, aber an dem Taillenband waren ja Bändel befestigt, mit denen man das ganze auf die gewünschte Weite oder Enge schnüren konnte. Für den Garten oder für die Freizeit sollte das Kleid schon gut sein! Und ich hatte auch einen eigentlich sehr schönen Stoff genommen, einen Robert Kaufman- Chambray, der völlig zu Unrecht schon eine Weile im Stoffstapel schlummerte.

Also, das Kleid war fertig- und wurde bald angezogen. Mir war ja klar, daß es kein so super Beispiel für meine Nähkünste war, deshalb sah ich auch keinen Grund, das Kleid zu schonen. Bei besonders schönen Teilen, die ich genäht habe, habe ich nämlich den Hang, das genähte Teil für eine besondere Gelegenheit aufzuheben und möglichst nicht gleich im Alltag zu verschleissen. Aber bei diesem Kleid kam es ja nicht darauf an, das mußte nicht geschont werden. Also trug ich es- zum Einkaufen, beim Kochen, bei der Gartenarbeit. Eisessen, und es tropft etwas Schokoladeneis auf das Kleid? kein Problem, einfach abgewischt, kommt ja nicht so drauf an! Beim Radfahren getragen, durchgeschwitzt- alles gut möglich, ist ja kein Paradeteil, das muß das alles ertragen. Und so kam ich langsam zu der Erkenntnis, das dieses ungeliebte Kleid absolut das Potential zu einem Alltagsrenner hat. Es trägt sich aber auch wirklich angenehm: es ist luftig, bedeckt aber trotzdem die Schultern, die Weite läßt sich problemlos regulieren und die Länge ist genau richtig, um locker die Beine zu bedecken und trotzdem noch radfahrtauglich zu sein.

Und so trug ich das Kleid auch gerne bei dieser Wanderung durch den sommerlichen Kraichgau. Wandertauglich ist das Kleid natürlich auch!

Mittlerweile habe ich mir wirklich überlegt, ob ich den Schnitt nicht doch nochmal nähen sollte. Auch wenn der Papierschnitt entsorgt wurde, habe ich die Datei natürlich immer noch, und auch das Heft zum Abpausen. Ich glaube, wenn ich das Kleid nochmal nähen würde, würde ich das Oberteil doppeln oder füttern. Dann hätte ich das Problem mit der Schrägbandversäuberung nicht mehr. Ich würde auch aus dem vorderen Halsausschnitt etwas Länge nehmen, damit er nicht mehr so klafft, und natürlich auch vom Rücken etwas Stoff entfernen, vielleicht einfach durch tiefere Taillenabnäher.

Ja, und natürlich einen weiteren Knopf und Knopfloch einplanen, dann aber auf einer schön verstärkten doppelten Stofflage, so wie sich das gehört. Mein Knopfloch hält ja bisher ganz tapfer durch, aber das wird irgendwann ausreißen, da bin ich mir sicher. Und dann werde ich mir sicher denken, wie schade um das schöne Kleid, daß ich so oft und so gerne im Alltag getragen habe…

verlinkt: Du für Dich am Donnerstag

The creative lover

18 Kommentare

  1. Daphnis Elena Georghiou sagt am 30. Juli 2020

    Was für eine schöne Geschichte. Vom fast schon gemobbten Versuchskaninchen zum Lieblingskleid. Steht Dir gut, ist ein super schöner Alltagsbegleiter geworden. LG – Elena

    • Barbara sagt am 30. Juli 2020

      Liebe Elena, danke! Ich war ja auch im Nachhinein überrascht, wie gut ich das Kleid gebrauchen konnte. Danke für Deinen Kommentar und Dein Lob!
      LG Barbara

  2. Hallo Barbara… Das ist so ein schöner Blogbeitrag!!! Du sprichst mir aus der Seele… Ich bin auch sehr enttäuscht, dass ich kaum noch Erfahrungsberichte zu Schnittmustern finde. Das war vor 5 Jahren noch deutlich anders… Ich habe mir diesen Sommer das erste mal die Fibre Mood gekauft und mich gefragt warum mir die noch nicht vorher begegnet ist… Ist einfach an mir vorbei gegangen. Ich liebe das aktuelle Heft und möchte am liebsten alles daraus nähen! Mit einem Kleid bin ich grade fertig und es ist PERFEKT! (Ich hoffe, wir schaffen am Wochenende Fotos, denn ich WILL es tragen!) Das hat mir total hoffnung gemacht! Um so spannender finde ich deinen Bericht. Ich sehe die Problemstelle im Schnitt, finde aber du hast das sehr gut gelöst und das Kleid steht dir hervorragend. Klar, dass es sich da zu einem Dauerbrenner entwickelt hat… Das mit dem breiten Bindeband finde ich auch sehr reizvoll, mich hätte der Schnitt auch absolut gelockt… 😉 LG Sarah

    • Barbara sagt am 30. Juli 2020

      Liebe Sarah, danke! Da bin ich aber gespannt, welchen Schnitt Du aus der Fibre Mood ausgewählt hast. Ich muß zugeben, daß aus dieser Ausgabe mich kein Modell so wirklich gereizt hatte. Viele sehen hübsch aus, keine Frage, aber für mich fand ich keines so passend. Vielleicht auch, weil ich grade anderes zu nähen hatte..zeigst Du Dein Kleid nächsten Mittwoch?
      Aber insgesamt finde ich die Fibre Mood schon sehr gut, das ist so eine Mischung aus modern und klassisch, die ich sehr gut finde.
      Liebe Grüße, und hoffentlich bis nächsten Mittwoch!
      Barbara

  3. Oh, das war aber eine Odyssee bis zum fertigen Kleid! Solche Erlebnisse hatte ich auch schon. Umso besser, wenn das Ergebnis dann wenigstens oft und gerne getragen wird. Und schön ist es ja schon geworden!

    • Barbara sagt am 30. Juli 2020

      Liebe Nria, ich war ja dann auch frohl daß das Kleid tragbar wurde und sogar zum Lieblingsteil! Lieben Dank für Deinen Kommentar und Dein Lob!
      LG Barbara

  4. Zu den Dingen, die wirklich von Wert sind, ist der Weg meist steinig. Dein Kleid ist großartig und steht dir bestens.Vielen Dank auch für diese ausführliche Schnittreview, ich finde sowas sehr wertvoll!

    Herzliche Grüße,
    Sam

    • Barbara sagt am 30. Juli 2020

      Liebe Sam, da sprichst Du ein großes Wort gelassen aus…aber Du hast völlig recht, ein schneller Erfolg ist oft nicht so befriedigend wie eine Sache, um die man gekämpft hat!
      LG und danke,
      Barbara

  5. Durch die Fibremood blättere ich gerne, gefällt mir auch gut, gekauft habe ich sie noch nie, weil ich genug Schnittmuster habe. Tja. Super, wie du den Schnitt beurteilt hast und die Probleme beseitigt hast, es hat sich gelohnt. Aber eigentlich sollte jedes Kleid so im Alltag getragen werden können, ohne Nachdenken, dann passt es zum Leben. Und ja, ich vermisse auch die Schnittberichte im Netz, überhaupt vermisse ich das Lesen von Blogs im deutschsprachigen Raum, nur am Me Made Mittwoch gibt es dann wieder total viel zu lesen, zuviel.LG Anja

    • Barbara sagt am 30. Juli 2020

      Liebe Anja, geht mir genauso: der erste Mittwoch ist die totale Überflutung mit Blogbeiträgen, und dann ist eben vier Wochen nichts mehr. Aber meine Erfahrung ist auch, daß meine Blogbeiträge ohne die Verlinkung des MMM nicht so oft gelesen werden. Und überhaupt ist doch alles ein Zeitproblem: es kostet einfach immer Zeit, einen Blogbeitrag zu schreiben, das Kommentieren kostet Zeit, das Antworten. Und das finde ich grade so schlimm, daß all diese Dinge, die ich als so wichtig empfinde, in der Alltagshektik untergehen. Ich bin ja mittlerweile auch so weit, daß ich meine Alltagshektik versuche zu reduzieren, mal sehen, wie weit mir das gelingt…
      Die FibreMood finde ich schon sehr interessant, da sitzen einige sehr gute Schnittdesignerinnen. Auch wenn man nicht jedes Modell aus dem Heft nachnäht, finde ich die Inspirationen sehr lohnend.
      LG und danke für Deinen Kommentar,Barbara

  6. Ich finde es auch sehr schade, dass es immer weniger Blogbeiträge gibt. Ich blogge nach wie vor gerne, es gehört für mich irgendwie dazu, das fertiggestellte Kleidungsstück auch vernünftig vorzustellen und über den Nähprozess zu schreiben. Dein Blogbeitrag ist wieder mal ein super Beispiel dafür, dass ein Kleidungsstück auch eine gute Geschichte haben kann, sogar mit unerwartetem Happy End. Ich finde das Kleid ist dir bei allen Schwierigkeiten doch gut gelungen 🙂
    Viele Grüße
    Jenny

    • Barbara sagt am 31. Juli 2020

      Liebe Jenny, danke! Ja, für mich rundet so ein Blogbeitrag auch immer den Nähprozess ab. Und ich freue mich selbst darüber, nach einiger Zeit nochmals meine eigenen Posts nachzulesen!
      LG Barbara

  7. Liebe Barbara, ich finde deinen Beitrag unglaublich spannend. Ja so kann es gehen. Schön, dass du mit dem Kleid nicht so schnell aufgegeben hast, denn es steht dir ausgezeichnet. ♥ Glg Tanja

    • Barbara sagt am 31. Juli 2020

      Liebe Tanja, danke ! Ich freue mich sehr, daß Du meinen Beitrag gerne gelesen hast!
      Danke für Deine positive Rückmeldung!
      LG Barbara

  8. Man kann doch den oberen Teil auch mit Besatz arbeiten. So habe ich es jedenfalls schon mal gemacht an einem Passenkleid und an einer Schößchenbluse. Der kann auch frei hängen und nur an der Schulter gefasst sein, bin ich der Meinung. An der Randeinfassung würde man dann wohl verzichten. Das Kleid ist wunderschön geworden, wollte ich noch mal sagen!
    Solange es für die meisten Blogger nur den heiligen MMMittwoch gibt, bleibt die Szene ausgebremst, das ist meine Meinung.
    Viele Grüße Regina

    • Barbara sagt am 31. Juli 2020

      Liebe Regina, danke! Ja, einen Besatz hatte ich auch überlegt, aber dann müssten die Ärmelausschnittkanten trotzdem noch mit Schrägband versäubert werden. Danke für Dein Lob, ich freue mich, daß es trotz der Paßformmängel gefällt!
      Ob der MMMittwoch so heilig ist, weiß ich nicht, aber er ist zumindest eine sichere Bank, wenn man möchte, daß die Beiträge gelesen werden, und das wollen wir doch vermutlich alle. Aber ich will jetzt versuchen, auch zwischendurch mehr zu bloggen.
      LG Barbara

  9. Schade, dass der Schnitt so anpassungsintensiv ist, um es vorsichtig zu formulieren, denn die Silhouette ist wirklich zauberhaft. Umso schöner dass Du es mit Deiner Erfahrung retten konntest. In dem Stoff ist das Kleid ganz Du! Mitunter tut mich das Lesepensum am ersten Mittwoch des Monats inzwischen überfordern, insofern genieße ich es, dass ich mir in den verbleibenden Wochen mehr Zeit für so lesenswerte Beiträge wie Deinen nehmen kann. Okay etwas aktiver dürfte die deutschsprachige Nähbloggerszene auch für meinen Geschmack schon sein… Liebe Grüße Manuela

    • Barbara sagt am 3. August 2020

      Liebe Manuela, ich gestehe, daß der erste Mittwoch im Monat auch für mich mittlerweile ein gewisser Streßfaktor ist, was das Lesen von Blogbeiträgen angeht…aber man könnte ja eigentlich die Masse der Beiträge auf 4 Wochen verteilen bzw. lesen. Danke für Deinen Kommentar und Dein Lob, ich freue mich, daß das Kleid Dir gefällt!
      LG Barbara

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