Culotte fibremood Hosen Rock

Culotte Bea aus der Fibremood

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Die Culotte, der Hosenrock, ist aus der Modewelt der letzten Jahre nicht mehr weg zu denken. Ob jetzt Culotte und Hosenrock das gleiche ist, sei mal dahin gestellt. Tatsache ist, daß mir diese überweiten, wadenlangen Hosen unglaublich gut gefallen. Ich finde, so ein Hosenrock vereint das Beste aus den beiden Welten Rock und Hose: vom Rock das elegante und feminine Aussehen, von der Hose die unbestreitbare Bequemlichkeit, die so zwei Hosenbeine nun mal bieten.

Eigentlich überraschend, daß ich bisher nur einen einzigen Hosenrock genäht habe. Der ist nach einem selbstkonstruierten Schnitt und wird sehr gerne getragen. Immer schon hatte ich mir überlegt, noch mal einen Hosenrock zu nähen, gerne als Variation dieses Schnittes, vielleicht mit eingefügten Falten…aber wie es so oft bei Näh-Ideen ist, blieben diese Pläne in einer gedanklichen Schublade liegen und wurden nicht umgesetzt.

Aber als dann in der neuen Fibre Mood dieser Schnitt für eine Culotte war, wußte ich sofort, daß ich dieses Teil wollte, das sollte mein neuer Hosenrock werden.

Der Schnitt von Bea ist eigentlich sehr einfach, wie oft in der Fibremood. Ich denke, das ist eines der Geheimnisse der belgischen Schnittmuster-Zeitschrift, die viele von uns begeistert. Die Schnittdesingerinnen schaffen es, einen schlichten Schnitt durch kleine Variationen so zu verändern, daß das Kleidungsstück absolut modern und modisch ist. Dazu kommt natürlich diese professionellen Präsentation in der Zeitschrift und in den Medien, das ist schon bewundernswert.

Quelle: Fibremood

Also: ein schlichter Hosenrockschnitt, zwei genähte Falten im Vorderteil und Abnäher im Rückenteil, dazu Taschen in den Seitennähten. Das einzig Besondere an Bea ist der Verschlußmechanismus, da der Rock über die Taschen geöffnet wird. Dieses Prinzip kennen wir schon von den Flint Pants von Megan Nielsen, ist also auch nichts neues. Bei der Schnittbeschreibung von Bea wird dieser Verschlußmechanismus als Vereinfachung angepriesen, da man keinen Reißverschluß einnähen müsse…ich glaube, das ist Ansichtssache. Ich persönlich habe überhaupt keine Probleme damit, einen Reißverschluß irgendwo einzunähen, ich finde das nicht so schwierig. Aber Knopflöcher, insbesondere wenn sie an so exponierter Stelle liegen wie an dem Bund von Bea, der zu einer Spitze ausgezogen ist, das finde ich schwierig. Das Knopflochproblem hat mich eine ganze Weile aufgehalten und geärgert, im Nachhinein muß ich sagen, das war auch die einzige Schwierigkeit im ganzen Nähprozess.

Aber von vorne: die Entscheidung für einen Stoff war nicht schwierig, da ich einen wunderschönen Karostoff in meinem Stoff-Vorrat hatte. Diesen Karostoff hatte ich immer wieder mal aus dem Stoffstapel gezogen und an mir drapiert, auch für mein Weihnachtskleid war er in der engeren Wahl. Ich fand die Farben sehr gut für mich, aber beim Drapieren fiel mir immer auf, daß das blau zu dunkel für mich ist, um es am Oberkörper und damit in Gesichtsnähe zu tragen. Die Kombination eines Stoffes mit einem Schnitt ist für mich eine der spannendsten Abschnitte im Nähprozess. Manchmal ist es sofort klar, manchmal dauert es eine Weile, aber immer ist es für mich ein erhebendes Gefühl beim Zuschneiden, wenn ich mir sicher bin, daß dieser Stoff mit diesem Schnitt seine Bestimmung gefunden hat.

Da es sich um einen Karostoff handelt, blieb das erhebende Gefühl beim diesem Zuschneiden logischerweise nicht lange. Ich versuche ja immer, den Karozuschnitt als intellektuelle Herausforderung anzusehen. Das gelingt mir am Anfang des Zuschneidens oft noch gut. Ich wende alle mir bekannten Tricks an: Markierungen im Schnittmuster, wo die Karos unbedingt passen müssen, einlagiges Zuschneiden oder akribisches Festtackern der Karolienien beim doppelagigen Zuschneiden. Also ich gebe mir schon Mühe, bis…ja, bis ich irgendwann merke, das klappt so nicht. Sei es, daß der Stoff sich verschoben hat, sei es, daß meine Markierungen nicht stimmen oder ich einfach ungenau gearbeitet habe, irgendwann paßt es nicht mehr. Zum Glück kann ich dann recht unkompliziert in einen großzügigen Arbeitsmodus umschalten, frei nach dem Motto: besser als bei den gekauften Klamotten ist es allemal, und wen es stört, der soll woanders hinschauen!

Im Fall von Bea war mein großer Fehler, daß ich eine Karoanpassung bei den Nahttaschen überhaupt nicht in Betracht gezogen hatte. Ja, Bea hat Nahttaschen in der Seitennaht, und die Seitennaht ist gerade, wie auch aus der Schnittzeichnung erkennbar. Normalerweise wäre der Innenstoff einer Nahttasche kaum erkennbar, deshalb hatte ich mich hier gar nicht um Musteranpassungen bemüht, zumal ich auch nicht mehr viel Stoff übrig hatte. Im fertigen Teil erscheint diese Tasche allerdings als gebogene Eingrifftasche, wie man sowohl bei den Modellen im Heft als auch bei mir erkennt, und damit ist natürlich auch das Muster der Innentasche erkennbar.

Was passiert hier? Eigentlich nur das , was zu erwarten ist, wenn man sich den Schnitt genau anschaut. Der Schnitt hat in der Taille eine Bequemlichkeitszugabe von ganzen 0,25 cm, das ist nicht so viel- will heißen, der Rock sitzt einfach eng in der Taille. Ich habe übrigens Gr 36 genäht und zur Taille hin zu Gr 38 gradiert, über die Abnäher und den Falteninhalt. Die enganliegende Taille wird nur durch die Knöpfe im Bund gehalten, der Bereich darunter holt sich seine Weite, die er nun mal durch die Rundungen am Bauch braucht, wo er sie kriegen kann, in diesem Fall aus der Tasche- der Tascheneingriff klafft also weit auf.

Vom Schnitttechnischen her gesehen finde ich das etwas unorthodox, denn dadurch ist man natürlich von einer gerade verlaufenden Seitennaht weit entfernt. Aber davon abgesehen ist dieses Vorgehen absolut praktisch, denn so läßt sich über die Knopfposition die Paßform wunderbar anpassen und korrigieren. Also, Daumen hoch für unorthodoxe Lösungen- nur daß dann halt leider meine nicht vorhandene Kaoranpassung an dieser Stelle sehr sichtbar wird. Zum Glück habe ich ja auf fast allen Fotos die Hände in den Rocktaschen, dann fällt das vielleicht nicht so auf.

Jetzt komme ich nicht mehr herum, von meinem persönlichen Armageddon bei diesem Schnitt zu berichten, den Knopflöchern. Der vordere Bund von Bea ist in zierliche Spitzen ausgezogen, die ein Knopfloch beherbergen. Ich hatte die Schwierigkeit erst gar nicht wahrgenommen und nach einem Probeknopfloch fröhlich die Knopflochautomatik eingeschaltet. Das ging natürlich nicht, da die Automatik mit der Messung über die Kanten nicht funktionierte. Kein Problem, wozu hat man einen Höhenausgleich für den Knopflochfuß, da würde das schon gehen…weit gefehlt, wieder stoppte die Automatik nach der Hälfte. Beim dritten Versuch (wohlgemerkt, am Rock, also sozusagen am lebenden Objekt, immer nach dem Auftrennen der vorherigen Versuche..) war ich dann schon so klug, auf den manuellen Betrieb umzuschalten, schließlich kam es hier überhaupt nicht auf eine exakt gleiche Länge der beiden Knopflöcher am Bund an. Das ging dann gut, aber nach der Hälfte war die Unterfadenspule leer…

Zum Glück hatte mein Stoff eine so gute Qualität, daß er dies ganzen Näh- und Auftrennarbeiten recht unbeschadet überstanden hat. Ein Hoch auf eine gute Stoffqualität! Die Versäuberung des unteren Bundrandes steht übrigens nicht in der Anleitung, das sind dann so die persönlichen Kleinigkeiten, die ich gerne in ein Nähwerk einfliessen lasse.

Die Jacke, die ich auf den Bildern trage, ist auch selbstgestrickt, ich habe sie hier schon mal gezeigt, bei diesem Blogbeitrab verbirgt sie sich leider meistensunter dem Kelly-Anorak. Ich freue mich sehr, daß ich das Jäckchen nun mal in seiner ganzen Schönheit hier zeigen kann! Es handelt sich übrigens im ein Modell von Kim Hargreaves („Kitten“). Ich liebe es ja sehr, wenn ich selbst genähte Kleidungsstücke gut kombinieren kann. Bei meiner Lieblingsfarbe blau ist das zum Glück nicht so schwierig.

Auch wenn er farblich nicht so gut dazu paßt, muß hier auch noch mal mein neuer Lieblings-Rucksack gezeigt werden. Es ist der Rucksack Arc von Frau Machwerk, der mich jetzt schon bei einigen Wanderungen begleitet hat. Ich finde ihn immer noch wunderschön, und durch die Trägerpolster ist er auch ausgesprochen bequem. Und dafür, daß er nicht blau ist, dafür kann er ja auch nichts!

Jetzt bin ich mal gespannt, was der letzte Memademittwoch in diesem verrückten Jahr 2020 noch alles zeigt. Vielleicht noch andere Modelle aus der neuen Fibremood?

liebe Grüße, Barbara

38 Kommentare

  1. Die Farbkombination Deines heutigen Outfits wie der Karostoff selbst ist superschön! Gut, dass der Stoff endlich seine Bestimmung gefunden hat. Die Verschlusslösung hat mich schon bei der Flint begeistert. Knopflöcher bei Hosenbunden sind bei mir auch immer eine Zitterpartie. Meine Maschine mag die Unebenheiten manchmal nicht. Ich finde, Du hast das gut gelöst, auch mit den Karos! Wer schaut Dir im Alltag schon in die Hosentaschen? Ein wunderbarer Neuzugang, der sich offenbar gut in die vorhandene Garderobe fügt. Liebe Grüße Manuela

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Manuela, danke! Du hast natürlich völlig recht, die Umwelt merkt die Karo-Anpassung sowieso nicht, aber der innere Näh-Nerd macht sich in solchen Augenblicken gern bemerkbar…
      LG Barbara

      • Hallo liebe Barbara, deine Hose ist derHammer!
        Ich habe den Schnitt online gekauft und finde die Anleitung nicht.
        Kannst du mir weiterhelfen?
        Liebe Grüße

        • Barbara sagt am 13. Dezember 2020

          Liebe Jana, danke! Du findest die Anleitung online auf der Fibremood-Seite, bei dem jeweiligen Schnittmuster. Dazu muß man sich allerdings anmelden, also einen (kostenlosen) Account anlegen.
          Viel Freude beim Nähen Deiner Culotte!
          Barbara

  2. Ach, ist das ein tolles Karo, ich habe mich immer schon gefragt, wieder Verschluss der Flinthose funktioniert, hier sehe ich es und ich kapiere auch das mit den Taschen. Bea gefällt mir ziemlich gut, Anpassung über Knöpfe sehr praktisch, auch leichter zu andern, wenn man dicker oder dünner wird, das ist mit einem Reißverschluss schon kompliziert. Und tolle Bilder in toller Natur, LG Anja

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Anja, danke! Ich glaube, die leichte Anpassung ist wirklich der Hauptvorteil bei diesem Knopfverschluß. Und vorstellen konnte ich mir diesen Verschluß auch nie, bevor ich ihn mal genäht hatte.
      LG Barbara

  3. Ja, man erlebt schon was beim Nähen. Du kannst so köstlich über die Widrigkeiten schreiben. Genau so ist es! Die Garderobe ist echt hübsch, steht dir und über den Schnitt weiß man nun auch Bescheid. Viel Freude daran! Regina

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Regina, wenn ich über die Widrigkeiten des Nähprozesses schreibe, kann ich mich glaube ich ganz gut abreagieren, im Nachhinein ist ja vieles nicht so ärgerlich wie es scheint. Danke für Dein Kompliment!
      LG Barbara

  4. Super Hose und super Beschreibung. Ein farbenfroher Beitrag 🙂 Und danke für das Bild des Verschlusses. Konnte ich mir nämlich bis zum Schluss nicht so wirklich vorstellen 😉
    Liebe Grüße Tina

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Tina, irgendwas farbenfrohes braucht man doch an diesen tristen Herbsttagen, oder? Und der Verschluss ist eigentlich simpel, aber man kann es sich schlecht vorstellen, bis man es mal genäht hat.
      LG und Dank,
      Barbara

  5. Spanndend, den Entstehungsprozess zu lesen. Und ja: ein Hoch auf unorthodoxe Lösungen. Mich stört im übrigen nicht, dass das Karo an den Taschen nicht passt, man könnte auch meinen, dass sei so gewollt. Ich finde sogar, Du hast das besser hingekriegt als im Original, nicht wegen des Karos, sondern weil die Tasche beim fibremood-Bild unten eine ordentliche Falte wirft. Die sehe ich bei Dir nicht! Auf jeden Fall ein tolles Teil und da ich mit dem Schnitt auch schon geliebäugelt habe, kann ich die Bundlösung jetzt besser verstehen. LG Anke

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Anke, vielen Dank! Ich kann den Schnitt nur empfehlen, und ich könnte ihn mir tatsächlich an Dir sehr gut vorstellen. Ich freue mich, wenn die Bundlösung jetzt für dich klarer ist!
      LG Barbara

  6. Wenn du es nicht erwähnt hättest, wäre mir die Musterungenauigkeit an den Taschen überhaupt nicht aufgefallen; das ist nun wirklich eine Stelle, die nicht sofort ins Auge fällt und wer denkt beim Zuschnitt schon daran, dass das Muster hier zusammenpassen soll?
    Mit Reißverschlüßen geht es mir, wie dir; ich habe keine Probleme damit, einen Reißer einzusetzen. Die Verschlußlösung, die du heute zeigst, ist eine charmante Variante; ich kenne sie von einer Burdahose, die ich mir genäht habe, aber im Vergleich bevorzuge ich die Reißverschlußlösung.
    Beim Lesen deiner Schwierigkeiten mit den Knopflöchern habe ich mitgelitten; meine Maschine hätte an dieser Stelle auch Probleme gamacht.
    Jedenfalls sieht deine Cullottes klasse aus und passt mit dem schönen Karostöffchen perfekt in die Jahreszeit; auch sehr schön kombiniert mit deinem hübschen Strickjäckchen und den gelben Shirt.
    Herzliche Grüße von Susanne

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Susann, danke für Deinen Kommentar und Dein Lob! Genau so war es gewesen, ich hatte es überhaupt nicht in Betracht gezogen, das Karo an den Taschen anzupassen. Aber wieder was gelernt, wie ja eigentlich bei jedem Nähprozess.
      LG Barbara

  7. Tolle Farben, toller Hosenrock und alles mit wunderbaren Bildern.
    Deine Hosenbundversäuberung ist mir gleich aufgefallen – ich finde auch, dass das ein Stück einfach nochmals aufwertet und den persönlichen Nerd in einem sehr befriedigt.
    Warum hat das mit den Knopflöchern nicht geklappt? Du hast doch eine Bernina – oder? Aber wenn, dann ist schon der Wurm drin und die Spule geht leer.
    Dir eine frohe Adventszeit,
    liebe Grüße
    Ines

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Ines, meine Bernina näht eigentlich schon zuverlässig Knopflöcher, wie vermutlich alle Berninas…nur wenn die Position sehr am Rand ist, kommt die Automatik nicht mehr klar und der Stoff wird irgendwann nicht mehr weiter transportiert. Ich habe schon die verschiedenen Hilfmittel von Bernina probiert, auch diesen Höhenausgleich, kenne auch Deinen Blogbeitrag auf dem Bernina-Blog. In diesem Fall saß das Problem, wie sicher so oft, vor der Maschine, vielleicht war ich auch einfach zu müde oder gereizt…manchmal ist doch einfach der Wurm drin.
      LG und eine schöne Adventzeit,
      Barbara

  8. Hallo liebe Barbara… Ich wusste, dass du diese Hose nähen wirst… Ich muss es leider auch noch irgendwann. Da weiß ich jetzt dank dir schon wieder mehr. Mit dem Karostoff ist dir das sehr gut gelungen finde ich. Vielen Dank für deinen Bericht. Ich hoffe meine Bernina Knopflochschiene (Zusatzteil) gelingt mir das Knopfloch auch an dieser kniffeligen Stelle ganz gut… LG Sarah

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Sarah, ja, leider brauchst Du diese Hose unbedingt, ich nehme da gerne die Schuld auf mich 🙂 Aber es ist wirklich ein schöner Schnitt, den ich gerne an Dir sehen würde!
      LG Barbara

  9. Liebe Barbara, ich mag deine Beschreibungen über all das, was einem so durch den Kopf geht, wenn man merkt, dass genau dieser Stoff auf genau diesen Schnitt gewartet hat. Und diese „kleinen“ Pannen, die einen doch immer wieder an den Rand der Verzweiflung bringen können … wer kennt sie nicht? Immer wieder ist Kreativität gefragt und in der Regel klappt es dann doch noch. Ich habe hin und her überlegt als ich die Beschreibung in der Fibremood gelesen habe, wie das denn mit den Taschen gemeint ist. Jetzt weiß ich es und ich kann sogar nachsehen, weil ich einen Rockhabe, der genau diese Taschenlösung hat.
    Ich wünsche dir noch eine gute Adventszeit, liebe Grüße Elisabeth

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Elisabeth, vielen Dank für Deinen Kommentar und Dein Lob! Ich freue mich sehr, wenn Du gerne bei mir liest. Ja, diese Taschen kann man sich nach der Beschreibung im Heft nicht vorstellen, das erschliesst sich wirklich erst beim Nähen.
      LG und eine schöne und gesunde Adventszeit,
      Barbara

  10. Ach, ich lese so gern deine Näh-Beschreibungen … Und die Culotte ist einfach wunderschön – die fehlende Karoanpassung fällt ganz bestimmt keinem Menschen auf! Die Farben deines gesamten Outfits gefallen mir auch sehr, richtige Wohlfühlfarben sind das!
    Liebe Grüße von Doro

    • Barbara sagt am 2. Dezember 2020

      Liebe Doro, danke für Deinen lieben Kommentar! Ich mag diese Farben ja auch so gerne, insbesondere dieses warme Gelb hat es mir in diesem Herbst angetan. Wahrscheinlich brauchen wir alle etwas Aufmunterung!
      LG, und eine schöne Adventszeit, Barbara

  11. Dieses Umschalten vom Pingel in den generösen Modus kommt mir irgendwie sehr bekannt vor… Dein Hosenrock gefällt mir ausgesprochen gut und der Stoff passt hervorragend dazu. Ich habe zwar noch nie eine Flintpants genäht, mir den Verschluss in der Schleifchenvariante aber an meinen Lieblingshosenschnitt gebastelt und liebe ihn sehr. Ich finde es wunderbar, dass man damit die Hosenweite der Tagesform anpassen kann.
    LG Malou

    • Barbara sagt am 3. Dezember 2020

      Liebe Malou, danke! Das finde ich sehr beachtlich, daß Du den Schleifenverschluss an einen anderen Schnitt gebastelt hast, ohne den Originalschnitt zu kennen. Wobei ich mit der Schleife an Flint nie so ganz glücklich war, ich wünsche mir da immer die Sicherheit eines Knopfes. Aber interessant ist dieser Verschluss allemal.
      LG Barbara

    • Liebe Barbara,

      Dein Outfit sieht grandios aus, Du strahlst förmlich. Als Du die Culotte auf Insta vorgestellt hast, fand ich sie schon wunderschön. Der Farbton des Shirts hat mich ein wenig überrascht, da ich mich nicht erinnern kann, gelbe Farbtöne an Dir gesehen zu haben.
      Ich lese sehr gern Deine Nähgeschichten, man/frau erkennt sich gelegentlich darin. An mir kann ich mir das tolle Beinkleid nicht vorstellen, da ich eher klein bin und in Hosen mut weiten Beinen fühle ich mich nur bedingt wohl.

      LG
      Sandra

      • Barbara sagt am 4. Dezember 2020

        Liebe Sandra, ich trage schon ganz gerne auch gelb, und vor allem in diesem Herbst hat es der gelbe Farbton mir sehr angetan, vielleicht als Ausgleich zur ganzen Düsternis draußen…
        Das Shirt ist allerdings gekauft, gebe ich zu , aber zumindest GOTS zertifiziert.
        Hängt es wirklich von der Körpergröße ab, ob man eine Culotte tragen kann? Ich dachte eher, daß man dann die Länge der Hose anpaßt und sie eher kürzer trägt, wenn man klein ist. So groß bin ich ja auch nicht.
        Liebe Grüße und Dank,
        Barbara

  12. Dein Hosenrock ist sehr gelungen, das mit dem Muster an den Taschen siehst bestimmt nur du. Du hast mich überzeugt den Schnitt zu realisieren. LG Jeanette

  13. Sehr schönes Outfit und vielen Dank für die Einblicke ins Innenleben! Spannend. toll, dass die selbst gestrickte Jacke so gut dazu passt und sie heute hier zu Ehren kommt. LG Kuestensocke

    • Barbara sagt am 3. Dezember 2020

      Liebe Küstensocke, das war auch für mich ganz überraschend, wie gut die Jacke dazu paßt.
      LG und Danke,
      Barbara

  14. Die Verschlusslösung über die Tasche kannte ich bisher noch nicht, die finde ich sehr gut durchdacht. Die Problematik mit den Knopflöchern bzw. der Knopflochautomatik, wenn es an den Rand des Kleidungsstück geht, durfte ich auch vor kurzem erfahren. Man muss dann richtig tricksen und mutig auf dem Gaspedal bleiben, damit das Ding bloß nicht in der Mitte abbricht. Zum Glück hat dein Stoff alle Reibereien mitgemacht. Die Hose ist dir sehr gelungen, aber ehrlichweise gefällt mit deine gestrickte Jacke noch besser, die ist mehr als schön geworden.
    Ganz liebe Grüße
    Jenny

    • Barbara sagt am 3. Dezember 2020

      Liebe Jenny
      mutig auf dem Gaspedal bleiben, das wäre vielleicht einer der Tricks gewesen, um das Knopfloch zu einem guten Ende zu bringen, aber ich neige sicher dazu, daß ich dann eher abbreche. Danke für Dein Kompliment für die Jacke, die hat eine etwas holprige Entstehungsgeschichte, aber ich mag sie auch sehr!
      LG und Danke,
      Barbara

    • Barbara sagt am 3. Dezember 2020

      Liebe Sabine,
      ich kann den Schnitt nur empfehlen, der wäre sicher was für Dich.
      Danke für Deinen Kommentar und Dein Lob!
      LG Barbara

  15. Mega Farbkombi und richtig cooles Outfit! Knopflöcher kann meine Maschine (Toyota) auch nicht, sie hat nur einen automatischen und keinen manuellen Modus und sobald ein Stoffrand auch nur in der Nähe ist… Streik. Hosenbund, Knopfleisten, Taschenklappen – wo sonst braucht man denn Knopflöcher? Ich hole dafür immer meine alte Maschine raus, die nur manuelle Knopflöcher näht, damit gehts dann.

    • Barbara sagt am 3. Dezember 2020

      Liebe Kathrin, wie gut, daß Deine alte Maschine Dir so gut hilft bei den Knopflöchern! Ich glaube, man ist da auch verwöhnt. Als ich vor 30 Jahren mit einer alten Singer genäht habe, habe ich mit Zickzackstich ohen Automatik die Knopflöcher genäht. Ging auch und sah hervorragend aus!
      LG und Danke,
      Barbara

  16. Gelb an Dir? Ganz ungewohnt, aber auch warm-fröhlich-schön. Oh ja, diesen magischen Moment, wenn Stoff und Schnitt zusammenkommen, den mag ich auch sehr gerne! Ich habe Deine Anpassung der Karos am vorderen Hosenteil so bewundert, dass mir Dein „Dilemma“ mit den Seitentaschen gar nicht aufgefallen ist. Liegt vielleicht an den Bildern, aber auch im Detailfoto finde ich es gar nicht schlimm, dass der innere Taschenteil nicht 100%ig angepasst ist. Wer da einen Fehler findet, darf ihn sich behalten. Vielen Dank, dass Du so schonungslos auch über die Probleme berichtest: Es tut einfach gut zu hören, dass nicht alles immer rosawolken-reibungslos abläuft!
    An Hosenröcke habe ich für meine Garderobe noch gar nie gedacht. Aber du hast natürlich in allen Punkten Recht: Feminin kombiniert mit praktisch – eigentlich die ideale Kombi auch für mich! Wieder einmal danke für die Inspiration, den Schnitt merke ich mir auf jeden Fall, und wer weiß… Liebe Grüße, Gabi

    • Barbara sagt am 6. Dezember 2020

      Liebe Gabi, einen Hosenrock könnte ich mir tatsächlich gut an Dir vorstellen, interessant, daß Du daran bisher noch gar nicht gedacht hast! Danke für Dein Lob der Musteranpassung in der vorderen Mitte- ganz gelungen ist es mir auch da nicht, aber mit dem Rest der Ungenauigkeiten kann ich wunderbar leben, genau wie mit den Fehlern. Ich denke ja auch, daß sowas den Reiz des Selbstgenähten ausmacht.
      Lieben Dank für Deinen Kommentar!
      Barbara

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